Wie wir arbeiten
Wir verkaufen keine Roboter, sondern eine Aussage darüber, wie viele Sie brauchen. Eine Aussage ist nur so viel wert wie das Vertrauen in die Stelle, von der sie kommt. Deshalb steht auf dieser Seite, woran Sie uns messen können.
Herstellerneutralität
Wir erhalten von Roboterherstellern und von Anbietern von Flottenmanagementsystemen keine Provision, keine Vermittlungsgebühr und keine Zuwendung dafür, dass wir sie empfehlen. Unser Umsatz kommt aus Planung, Simulation und Lizenzen, nicht aus der Flotte, die am Ende beschafft wird. Deshalb können wir Ihnen auch sagen, dass weniger Roboter reichen, als Sie eingeplant hatten.
Den belastbarsten Beleg dafür können Sie nachzählen: Unter den Kunden auf unserer Startseite sind Roboterhersteller und Anbieter von Flottenmanagementsystemen selbst. Wer im Markt eine Seite bevorzugt, bekommt die andere nicht als Kunden.
Technisch hängt die Neutralität an offenen Standards. FleetEngine unterstützt LIF und VDA 5050 nativ, also herstellerübergreifende Formate statt einer proprietären Schnittstelle zu einem einzelnen Anbieter. Das ist die technische Grundlage des Anspruchs und nicht seine Illustration. Dazu passt eine Zahl: Über zwanzig Plugins für FleetEngine haben Kunden selbst entwickelt. Das geht nur, wenn die Plattform offen ist statt an einen Anbieter gebunden.
Wir sind kein Flottenmanagement. Wir ergänzen es, wir ersetzen es nicht. Anbieter von Flottenmanagementsystemen sind für uns Partner, mehrere von ihnen sind Kunden.
Was uns das kostet: die einfache Antwort. „Nehmen Sie Hersteller X" wäre schneller gesagt und für manchen Gesprächspartner bequemer zu hören. Wir sagen stattdessen, was Ihr Layout hergibt, und die Auswahl bleibt Ihre.
Was wir behaupten
Jede prüfbare Angabe wird gegen die Primärquelle geprüft, bevor sie veröffentlicht wird. Eine Version, ein Datum, eine Frist, eine Anforderung aus einer Norm, eine Zahl. Geprüft wird am Originaldokument, also an der Spezifikation, den Release Notes, dem Normtext. Herstellerblogs und Fachartikel gelten uns nicht als Beleg, auch wenn sie richtig liegen.
Wenn sich eine Angabe nicht belegen lässt, streichen wir sie. Wir formulieren sie nicht vorsichtiger, denn eine abgeschwächte Behauptung ohne Beleg ist immer noch eine Behauptung ohne Beleg.
Erfahrung und Standard halten wir auseinander. „Die Norm verlangt X" und „wir haben X in den meisten Projekten so gesehen" sind unterschiedlich belastbar und klingen bei uns unterschiedlich.
Finden wir einen Fehler, korrigieren wir ihn überall, nicht nur an der Stelle, an der er aufgefallen ist. Ein Fehler aus einer gemeinsamen Quelle steht selten nur in einem Text.
Wo KI vorkommt und wo nicht
Wir setzen KI-Werkzeuge ein, wie inzwischen fast jedes Unternehmen. Diese Feststellung allein sagt wenig. Interessanter ist, was sie bei uns nicht darf, und das sind vier Regeln, die in unseren internen Arbeitsanweisungen stehen und nicht erst auf dieser Seite:
- Keine Zahl ohne Primärquelle. Was ein Werkzeug ausgibt, gilt als Entwurf und nie als Beleg. Das schließt Zahlen ein, die plausibel klingen und das eigene Argument stützen würden.
- Keine Aussage über einen Hersteller, die wir nicht belegen können, und keine, die einen bevorzugt.
- Keine Kundendaten. Layouts, Durchsätze und Namen aus Projekten bleiben draußen.
- Kein Text ohne einen Namen darunter. Jeder Beitrag hat einen Menschen, der ihn gelesen hat, überarbeitet hat und für ihn geradesteht.
Unsere Schaubilder und Karten entstehen als Vektorgrafiken, unsere Produktbilder sind Bildschirmaufnahmen aus FleetEngine. Sollten wir einmal ein foto- oder videorealistisches Bild verwenden, das eine KI erzeugt oder verändert hat, kennzeichnen wir es sichtbar.
Wenn wir uns irren
Wir irren uns. Wenn Ihnen in einem unserer Beiträge etwas auffällt, das nicht stimmt, schreiben Sie uns an info@scaliro.de.
Korrigiert wird dann sichtbar, nicht stillschweigend. Ein korrigierter Beitrag bekommt oben einen datierten Hinweis darauf, was geändert wurde, und trägt im Kopf ein Änderungsdatum neben dem Erscheinungsdatum. Wir verstecken eine Korrektur nicht in einem späteren Beitrag, und wir tauschen den Satz nicht einfach aus. Wer den Text vorher gelesen hat, soll erkennen können, dass er sich geändert hat.